Sie werden Mitte Mai 1944 von der Ostfront nach der Westfront versetzt und übernehmen
im besetzten Frankreich das Kommando über die Höhenstaffel der I. Gruppe /Jagdgeschwader
2 (4./JG2). An der Ostfront sind Sie schon ein bekanntes Fliegerass und Ihr Ruf eilt
Ihnen Voraus. Jedoch begegnet man Ihnen mit einer gewissen Skepsis! Denn an der
Westfront ticken die Uhren etwas anders! Während im Osten gerade bei den Jagdfliegern
der Luftwaffe ein sehr großer Ausbildungs- und Erfahrungsvorteil herrscht, stehen Sie
im Westen exzellent ausgebildeten gegnerischen Flugzeugführern gegenüber. Während
"der Russe" seine Piloten mit knapp 10-20 Flugstunden an die Front schickt, haben Sie
es im Westen mit Piloten zu tun die gute 500-600 Flugstunden auf dem Buckel haben!
Die Mustangs, Thunderbolts und Spitfires der Angloamerikaner werden sehr gut gewartet
und die Piloten beherrschen Ihre Maschinen aus dem FF! Ganz anders sieht es mittlerweile
bei der Luftwaffe im Westen aus! Am Ärmelkanal sind die beiden berühmten Jagdgeschwader
26 "Schlageter" und 2 "Richthofen" stationiert. Ihre Sollstärke beträgt 184
Jagdflugzeuge pro Geschwader. Aufgeteilt werden die Geschwader in je 4 Gruppen zu
je 4 Staffeln. Jede Staffel ist mit 12 Jagdflugzeugen und 12 Flugzeugführern
ausgestattet. 3 Staffeln sind mit der Focke Wulf 190 A6 und A8 ausgerüstet,
die jeweils 4te ist mit ME 109 G6/AS oder ME 109 G14 ausgerüstet. Die Zugabe dieser
4ten Staffel hatte den Hintergrund, das die Bf 109 eine wesentlich bessere
Höhenleistung als die FW 190 aufwies. Von Amsterdam bis Brest standen den Deutschen
also theoretisch 368 Jagdflugzeuge zur Verfügung.
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